Fall des Monats 02 / 2017 – Krupphusten bei Kleinkind

Das Telefon klingelt um 23:30!

Eine besorgte Mutter ist am Apparat.

Viele akute Erkrankungen lass sich gut gut übers Telefon behandeln. Das hat den Vorteil, dass man sofort und von jedem Ort aus mit der Behandlung beginnen kann – und nicht erst am nächsten Tag in der Praxis, oder dass der Notarzt gerufen werden muss. Von großem Vorteil ist es dabei natürlich, wenn die Patienten eine homöopathische Not-u-Reisapotheke zu Hause haben.

Die Mutter berichtet:

„Toni hat seit 1 St. „Pseudokrupp“ (ein plötzlicher hefiger, anfallsartiger Husten und Atemnot). Es kam so richtig anfallsweise.

Er atmet röchelnd, richtig asthmatisch und hustet bellend, trocken, so richtig spastisch. Es ist besser, wenn er in feuchter, kalter Luft ist, besser im feuchten Badezimmer.

Er hat schon geschlafen, dann fing es an, kurz vor 23:00.

Ich frage nach Fieber, ob er sich heute erkältet habe oder ob er einen Schreck erlebt habe?

Aber sonst kann die Mutter nichts berichten. Die Stimmung ist unruhig, aber nicht sehr ängstlich, Ablenkung mit TV bessert.

Die Zeit des Beginns – vor Mitternacht, sowie die Besserung im feuchten Badezimmer führten mich zu Spongia, dem gerösteten Meerschwamm und empfahl der Mutter, von Spongia C 30 3 Globuli in einem Glas Wasser aufzulösen. Daraus sollte Toni sofort einen Schluck trinken und jede 1/4 Stunde einen weiteren Schluck. Falls keine Besserung eintreten sollte, müßte sie mich nochmal anrufen – um ein besser passendes Mittel zu finden.

Zum Glück erfolgte der nächste Anruf dann erst am nächsten Morgen um 10:00:
„Nach der 2 Gabe ist er eingeschlafen und hat durchgeschlafen. Er hat noch etwas geröchelt, noch mal im Liegen gehustet.
Um 8:30 hat er noch mal bellend gehustet. Jetzt geht es ihm gut.“

Toni brauchte keine weitere Behandlung mehr.

Bitte beachten Sie:
Die Mittelempfehlungen beruhen auf Erkenntnissen der Homöopathie selbst und sind wissenschaftlich nicht erwiesen. Die Fallbeschreibungen ersetzen nicht eine Diagnose und sollen auch nicht zur Selbstmedikation anregen.